Didot Elder – Roman
Seine Lieder wirkten immer ein wenig mediterraner als die seiner Pariser Kollegen: Georges Moustaki kam als Fremder und wurde einer der großen französischen Chansonniers. Gewalt und Korruption in der chinesischen Provinz, ein erfolgloser Folkmusiker, der durch die USA tingelt. In Cannes geht es ums Scheitern und Schaudern. Von K. Nicodemus Jede Woche stellen Autoren auf ZEIT ONLINE ihre Werke vor. Diese Woche liest Birk Meinhardt aus seinem Buch “Brüder und Schwestern”. Henri Dutilleux war einer der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten. Seinem eigenen Werk gegenüber war er radikal, Teile vernichtete er gar. Mit 97 ist er gestorben. Sie ist eine Meisterin der kurzen Form. Die US-amerikanische Autorin Lydia Davis erhält für ihr Gesamtwerk die renommierte britische Auszeichnung. Schuld und Selbstvorwürfe als mütterliches Erbe: “Wir sind die Früchte des Zorns” von Sabine Scholl ist das feministische Gegenstück zum traditionellen Familienroman. Sarah Kirsch war eine der bedeutendsten deutschen Lyrikerinnen. Ihr Rhythmus und ihr Streben nach Autonomie werden fehlen, schreibt der Schriftsteller Jan Kuhlbrodt. Richard Wagner schuf Großes und hielt sich für den Größten. Unstet war er, ein Getriebener, ein Mann auf der Flucht und auf der Suche. Bis heute lässt er uns keine Ruhe. Was wäre geschehen, wenn der Erste Weltkrieg nicht stattgefunden hätte? Hannes Steins Roman “Der Komet” ist ein großer, intelligenter Spaß, schreibt Wolf Biermann. Valeria Bruni Tedeschi, Schwester von Carla Bruni, erzählt in jedem Film von ihrer Familie. In Cannes wurde sie dafür kritisiert. Zu Unrecht, findet Wenke Husmann.