Cargo – Regular
Marlene Streeruwitz’ neuer Roman “Nachkommen.” spielt im Literaturmilieu. Sie rechnet darin mit dem Tratsch und der Missgunst des Betriebs ab. Deutschlands berühmtester Eremit veröffentlicht ein neues Album. Ist das noch immer supergeil? ZEIT-ONLINE-Leser können es exklusiv vorab hören. Gleich doppelt retro und so kurzweilig wie Tumblr: Die jungen kanadischen Fuzzpopper Alvvays verblenden das Schönste der Siebziger und Neunziger auf ihrem Debütalbum. Am Ende liegt alles in Trümmern: Die Germanistin Eva Horn hat einen gelehrten, aufregenden Essay über Apokalypsendarstellungen in Literatur und Film geschrieben. Die Familienkomödie “Monsieur Claude und seine Töchter” stellt die Xenophobie der französischen Bourgeoisie ins Zentrum. Doch der Film hat selbst ein Rassismusproblem. Was bleibt den Künstlern in einem Land, das so kriegerisch und autoritär ist wie Russland? Auf der Manifesta in St. Petersburg erproben sie ihre Freiheit. Er spielte die TV-Serienhelden Maverick und Detektiv Rockford. Nun ist der US-Schauspieler James Garner im Alter von 86 Jahren gestorben. Deutschlands oberster Poptheoretiker hat einfach keine Lust auf ein Frühstücksei. Unser Kolumnist versteht sich mit ihm auf animierende Art irgendwie so gar nicht. Am 20. Juli wäre Uwe Johnson 80 Jahre alt geworden. Seine Romane sind voller Zauber. Warum es sich lohnt, den radikalsten deutschen Nachkriegsautor jetzt wieder zu lesen. Der Fall des wegen Betrugsverdachts inhaftierten Kunstberaters Helge Achenbach ist exemplarisch für den Markt: Kunst gilt als Gelddruckmaschine, Diskretion als vornehm.